Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen der LarditeCloud GmbH (nachstehend "Auftragnehmer"), betreffend B2B-Kunden und B2C-Kunden (nachstehend "Kunde"). Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragspartner
Vertragspartner ist die LarditeCloud GmbH, Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 1, 4020 Linz, Österreich. Eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichts Linz unter FN 458921 x.
3. Leistungen und Software (SaaS)
Der Auftragnehmer bietet cloudbasierte Softwarelösungen für die Baubranche an (BIM-Management, Dokumentenverwaltung). Die Software wird dem Kunden als "Software as a Service" (SaaS) über das Internet zur Verfügung gestellt. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebotspaket.
4. Vertragsabschluss
Die Präsentation der Dienstleistungen auf der Webseite stellt kein bindendes Angebot dar. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung (E-Mail ausreichend) durch den Auftragnehmer zustande, nachdem der Kunde ein verbindliches Angebot angefordert hat.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Euro und exklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer für B2B-Kunden (bzw. inklusive Ust. für Verbraucher). Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.
6. Pflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, die Zugangsdaten zur Cloud-Plattform streng vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die unter seinem Account ausgeführt werden, sofern er die missbräuchliche Nutzung zu vertreten hat.
7. Gewährleistung und Verfügbarkeit
Der Auftragnehmer strebt eine Systemverfügbarkeit von 99,5 % im Jahresmittel an. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsfenster. Die Gewährleistung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Für Mängel der SaaS-Software, die bereits bei Überlassung vorhanden waren, ist die verschuldensunabhängige Haftung ausgeschlossen.
8. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden eingetreten wäre.
9. Schlussbestimmungen
Es gilt ausschließlich das Recht der Republik Österreich unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Linz, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.